Glossar Begriffe

Umkehrosmose
In den 1950er Jahren wurde an der Universität von Kalifornien das Verfahren der Umkehrosmose zur Meerwasserentsalzung entwickelt.

Aufgrund der spezifischen Vorteile dieses Verfahrens hat sich die Umkehrosmose rasch in allen Bereichen, in denen entsalztes Wasser benötigt wird, durchgesetzt.

Wie die Destillation, ist die Umkehrosmose ein physikalisches Verfahren, zu dessen Betrieb keine Chemikalien und keine Regeneration notwendig sind. Entsprechend günstig fallen Umweltbilanz und Betriebskosten aus.

Umkehrosmose basiert auf einem druckbetriebenen Prozess, bei dem Wasser (Rohwasser) mit den gelösten Salzen unter Druck über eine sogenannte semipermeable Membran geleitet wird. Diese Membran besteht aus einem speziell vernetzten Polymer. Nur reines Wasser kann die Polymerschicht durchdringen. Im Wasser gelöste und ungelöste Verbindungen werden an der Oberfläche zurückgehalten und in einem Restwasserstrom (Konzentrat) kontinuierlich ausgeleitet.

Wesentlicher Vorteil: Eine Umkehrosmoseanlage muss nicht regeneriert werden. Bei sachgemäßem Betrieb ist eine Membran über viele Jahre haltbar. Wartungs, Handling- und Betriebskosten sind gering.
Siehe auch:
Trinkwasseraufbereitung
Meerwasser
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