Die Nanofiltration ist ein druckgetriebenes Membranverfahren, dass Partikel (zweiwertige Ionen) im Nanometer-Bereich (10 bis 1 nm) zurückhält. Hauptsächlich wird die Nanofiltration zur Enthärtung von Trinkwasser und Entfernung von Schwermetallen in der Wasseraufbereitung von Produktionsabwässern angewendet.
Erste Pilotprojekte testen die Nanofiltration auch bei Belastungen mit Industriechemikalien oder Humanpharmaka (etwa bei den Stadtwerken Dinslaken). Hier ist das Grundwasser in Rheinnähe durch Chemikalien und Pharmaka (Spuren von Antiepileptika, Analgetika oder der Antibabypille) belastet. Diese Stoffe soll die Nanofiltration zurückhalten.
Zum Zurückhalten aller gelösten Stoffe einschließlich der einwertigen Ionen und anderer Spurenstoffe hat sich das Verfahren der Umkehrosmose bewährt und etabliert.
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