Aug 29

Die Ärmsten der Armen im Blick

Vor 15 Jahren war die Geburtsstunde der “Indienhilfe – Wasser ist Leben e.V.“. Schüler, Eltern und  Lehrer der Johann-Peter-Hebel-Grundschule in Gundelfingen www.jphgufi.de machten sich im Rahmen eines Sommerfestes  für einen Brunnen im indischen Mädchendorf “Naya Jeevan” stark und gründeten die Initiative “Wasser ist Leben”.  Die Aktion wurde begeistert angenommen und fand viele Mitstreiter. Die Gemeinde Gundelfingen www.gundelfingen.de übernahm die weitere Koordination der Hilfsmaßnahmen. Ende Januar 2008 wurde aus der Intiative der gemeinnützige Verein “Indienhilfe Wasser ist Leben e.V.” www.indienhilfe-wasser-ist-leben.de. Der Verein unterstützt die Ärmsten der Armen, Mädchen aus Leprafamilien, Müllkinder und Kinder aus den Slums, unterstützt die Ausbildung von Slumkindern …

Schwerpunkt der Arbeit von “Indienhilfe Wasser ist Leben e.V.” ist das Kinderdorf “Naya Jeevan” (= “Neues Leben”) in der Nähe von Mumbai. Mutter Anna Huberta Roggendorf, die Gründerin der “Helpers of Mary”, schuf 1967 mit 3 Schwestern und einer Hand voll Kinder in einem alten Kuhstall diesen Hoffnungsort. Auf der Hompage des Vereins findet man viele aktuelle Informationen und Aktivitäten. Hier kann man auch direkt spenden. In diesem Zusammenhang möchten wir auch auf die “Aktion Deutschland hilft” verweisen.  Das Bündnis der Hilfsorganisationen ruft zu Spenden für Pakistan auf.

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Apr 25

Wasser für die Slums von Indien

In nicht weniger als 40 Jahren werden die Hälfte aller Inder in den Städten leben, so die Prognosen.  Die Folge: Die Slums werden wachsen, die Probleme mit der Hygiene, der Wasser- und Abwasserentsorgung ebenso.  Aber ohne sauberes Trinkwasser, Kanalisation und Toiletten wird ein menschenwürdiges Leben kaum möglich sein. Die Weltzeit, eine Sendung im Deutschlandradio Kultur, lässt erahnen, was auf Indien zukommt.

Hier link zur Sendung: Deutschlandradio Kultur

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Mrz 06
Heiliges Wasser

Wasser als spirituelle Quelle

Mythos Wasser: Teil 2 unserer Serie

Ganges, Nil, Jordan und Euphrat sind die wohl bekanntesten “Heiligen Flüsse”. Im Jordan soll Jesus getauft worden sein, im Euphrat sind, so steht es in der Offenbarung 9,14, vier Engel an den großen Wasserstrom gebunden. Für Inder ist der Ganges ein ganz besonderer Fluss – und gleichzeitig Name einer Göttin (Ganga). Er verkörpert Reinheit und das Gangeswasser wird in vielen Riten zur materiellen und spirituellen Reinigung genutzt.

Auch Initiationsriten beginnen in vielen Kulturen mit einem rituellen Bad im Fluss. In Kathmandu nehmen Hinduisten ein rituelles Bad im Glauben daran, dass das Wasser sie vor Krankheiten beschützen kann.

So ist Wasser nicht nur Lebensmittel, sondern auch wichtiger Bestandteil religiöser Handlungen. Auch in Europa gibt es unzählige heilige Quellen, die berühmteste ist wohl diejenige in der Nähe des Wallfahrtortes Lourdes. Die Quelle von Massabielle verdankt ihre Popularität  medizinisch unerklärlichen Heilungen – bis heute sind 66 offiziell als Wunderheilungen anerkannt, davon sind 48 auf das Wasser zurückzuführen.

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