Mrz 10
Enthärtungsanlage ASANA

Industrielle Enthärtungsanlage

Wer kennt das nicht: Kalk am Wasserhahn, im Wasserkocher, in den Heizstäben der Waschmaschine oder in der Kaffeemaschine. Kalkablagerungen schränken aber nicht nur die Funktion ein, sie kosten auch richtig Geld – bis zu 15 % mehr Energieverbrauch ist etwa eine Folge. Im Haushalt helfen Wasserentkalker, Entkalkungstabletten oder kleine Entkalkungsanlagen Kalkablagerungen zu verhindern. Einfacher ist es aber, wenn das Wasser von vornherein weich ist. Ideal dafür sind Umkehrosmoseanlagen,  wie sie auch die Gemeinde Markt Triefenstein an der Grenze zwischen dem Freistaat Bayern und Baden-Württemberg, im Landkreis Main-Spessart, eingesetzt hat. Mit der Umkehrosmoseanlage hat die Gemeinde nicht nur den Nitratwert von durchschnittlich 51 mg/l auf etwa 27 mg/l gesenkt, sondern auch die Wasserhärte halbiert. Die Hausbesitzer können jetzt auf Enthärtungsanlagen und andere Geräte an ihren Verbrauchsstellen verzichten.

In weiten Teilen Deutschlands sind Härtebildner wie Calcium und Magnesium in großen Mengen im Wasser zu finden, das Wasser ist hart bis sehr hart. Bei zunehmender Erwärmung des Wassers fällt Calcium und Magnesium, welches vorher relativ stabil gebunden ist,  aus. Um so heißer, um so heftiger kommt es zu Kalkverkrustungen, die kaum mehr abgelöst werden können. Enthärtungsanlagen verhindern die Steinbildung, reduzieren den Energieverbrauch, steigern die Effizienz und den Einsatz schädlicher Chemikalien. Gerade in der Gastronomie oder der Industrie werden deshalb häufig Enthärtungsanlagen eingesetzt – das schont die Maschinen und reduziert die Wartungskosten. Mehr Informationen hier.

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