Feb 02
Wir haben darüber schon einmal berichtet, hier ein neuer Film über das Osmosekraftwerk in der Nähe von Oslo/Norwegen. Um was geht es? Um nichts Geringeres als umweltschonende Energierzeugung. Beim Kontakt von Meer- und Süßwasser durch eine semipermeable Membran entsteht ein Osmoseprozess, der zur umweltbewussten Energiegewinnung genutzt werden kann. Mehr darüber im Film.
Tags: Energiegewinnung, Norwegen, Osmose, Osmose-Kraftwerk, Umkehrosmose
Mai 27
Wie dies gelingen kann, zeigt die Albert Köhler GmbH & Co. KG in Gengenbach (Baden-Württemberg). Um das Abwasser aus der Papierproduktion so aufzubereiten, dass es in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden kann, wurde ein Membran-Bioreaktor (MBR) mit einer Umkehrosmose-Anlage installiert. Der MBR kombiniert das konventionelle Belebungsverfahren mit Ultrafiltration und erzeugt feststofffreies, biologisch gereinigtes Wasser. 90 % des Abwassers konnten so wieder dem Produktionskreislauf zugeführt werden. Asien und Nordamerika waren Vorreiter auf dem Gebiet der Membran-Bioreaktoren. 2006 hat Europa mit dem EU-Forschungsprojekt “Accelerate Membrane Development for Urban Sewage Purification” (AMEDEUS) unter Beteiligung der TU Berlin zur Aufholjagd geblasen. Mit Erfolg wie man sieht.
Tags: Abwasser, Amedeus, Köhler Pappen, MBR, Membran-Bioreaktor, Umkehrosmose
Mai 22

Sickerwasserreinigungsanlage Gelnhausen-Hailer
Sickerwasser in Deponien enthält gelöste Schadstoffe aus den abgelagerten Abfällen. Es entsteht durch das Eindringen von Niederschlagswassers an den offenen Stellen der Deponie, aber auch durch biochemische Prozesse im Deponiekörper. Dieses Sickerwasser muss kontrolliert abgeleitet werden, da es sonst zu einem Sickerwasserstau und zu einem gefährlichen hydrostatischen Druck in der Deponie kommen würde, der die Oberflächenabdichtung bzw. die Deponie von innen her zerreißen würde. Das Sickerwasser selbst hat einen sehr hohen Salzgehalt (deutlich über dem von Meerwasser) und Spuren von organischen Verbindungen. Deswegen muss das Sickerwasser vor Einleitung in Fließgewässer oder Kläranlagen behandelt werden.
Umkehrosmoseanlagen sind eine sehr gute Alternative, um die Salzkonzentration zu reduzieren. Während bei biologischen Kläranlagen, die häufig bei der Sickerwasserreinigung zum Einsatz kommen, die Zunahme der Salzkonzentration im Laufe der Zeit problematisch ist, spielt das bei der Umkehrosmose keine Rolle. Das Wasser muss hier nicht verdünnt werden, bevor es gereinigt werden kann. Ein Vorteil, spart es doch Ressourcen. Zudem ist auch die Reinigungsleistung höher. Durch die Umkehrosmose wird der größte Teil der gelösten Salze aus dem behandelten Wasser entfernt. In den konventionellen biologischen Kläranlagen wird dagegen die Salzfracht nicht nennenswert reduziert, sondern lediglich umgerührt.
Der Main-Kinzig-Kreis, Eigenbetrieb Abfallwirtschaft, hat dies in seinen Deponien Gelnhausen-Hailer und Schlüchtern-Hohenzell erfolgreich umgesetzt. Mehr zu Anlagen, Details und Verfahrensprozesse, können Sie hier nachlesen.
Eine weitere Anwendung finden Sie beim Zweckverband Abfallwirtschaft in Westsachsen.
Tags: Deponien, Main-Kinzig-Kreis, Salzgehalt, Sickerwasser, Umkehrosmose, Westsachsen, Zweckverband
Mai 10
Wer kennt es nicht – das Magazin FOCUS. Aber nicht nur als Nachrichtenmagazin genießt es Ansehen, auch im Bereich Schule & Bildung bleibt FOCUS seinem Stil treu: Informationen so aufzubereiten, dass sie einfach und schnell erfasst werden können.
Einmal mehr zeigt sich das beim Thema Meerwasserentsalzung und der Osmose bzw. Umkehrosmose. So einfach kann Technik sein. Und es zeigt sich, dass die Umkehrsosmose eine Technik mit großer Zukunft ist, die in vielen Bereichen gut eingesetzt werden kann.
Tags: Meerwasserentsalzung, Osmose, Umkehrosmose
Mai 01





Norwegen hat großen Energiehunger – pro Kopf verbrauchen die Norweger weltweit am meisten Strom! Woher soll der Strom aber kommen? Die Idee: ein Osmosekraftwerk. Dabei wird aus dem unterschiedlichen Salzgehalt von Meerwasser und Flußwasser Energie gewonnen. Beide Flüssigkeiten werden durch eine Membran getrennt. Das Meerwasser dringt druch die Membran, um den unterschiedlichen Salzgehalt auszugleichen. Dieser osmotische Druck treibt eine Trubine an. Die Entwickler in Norwegen haben ausgrechnet, dass die Hälfte des europäischen Stroms über diesen Weg gewonnen werden könnte. Nimmt man alle Flüsse der Welt zusammen, könnte 1600 Terrawatt-Stunden Energie pro Jahr gewinnen, so Stein Erik Skilhagen, der Projektleiter des Osmosekraftwerks in Norwegen. Der Film über die Pilotanlage in Norwegen jetzt auf YouTube. Vielleicht die neue Energiequelle der Zukunft!
Hier der Film: http://www.youtube.com/watch?v=ZLuG-PDmYJY&feature=player_detailpage
Tags: Energiequelle der Zukunft, Flusswasser, Meerwasser, Membran, Norwegen, Osmosekraftwerk
Mrz 01

Umkehrosmose - eine Schlüsseltechnologie in der Wasserentsalzung und - aufbereitung
Das Verfahren der Umkehrosmose (RO) hat sich seit seiner Entwicklung in den 1960er Jahren als eine Schlüsseltechnologie der Wasseraufbereitung und -entsalzung etabliert.
Umkehrosmoseanlagen eignen sich zur betriebssicheren und wirtschaftlichen Aufbereitung von Rohwasser unterschiedlicher Herkunft. Basierend auf einem durch Druck betriebenen Prozess, der die unterschiedlichen Diffusionsgeschwindigkeiten von Wasser und der darin gelösten Salze und Moleküle nutzt, arbeitet die Umkehrosmose ohne Chemikalien und Regeneration.
Entscheidend für die Qualität des aufbereiteten Wassers sind die verschiedenen Membrantypen mit ihren jeweils unterschiedlichen Rückhaltevermögen, die für diverse Anwendungsfälle ausgelegt werden können.
Tags: Membrantypen, Rohwasser, Umkehrosmose, Wasseraufbereitung, Wasserentsalzung
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