Feb 02

Wir haben darüber schon einmal berichtet, hier ein neuer Film über das Osmosekraftwerk in der Nähe von Oslo/Norwegen. Um was geht es? Um nichts Geringeres als umweltschonende Energierzeugung. Beim Kontakt von Meer- und Süßwasser durch eine semipermeable Membran entsteht ein Osmoseprozess, der zur umweltbewussten Energiegewinnung genutzt werden kann. Mehr darüber im Film.

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Nov 06

Trübungen im Wasser verhindern eine zuverlässige Entkeimung durch Chlorung, Ozonierung oder UV-Bestrahlung. Bakterien und Viren werden in den Trübstoffpartikeln eingeschlossen und sind mit den üblichen, im Trinkwasserbereich zulässigen Dosen an Desinfektionsmitteln bzw. Bestrahlungsleistungen, nicht sicher inaktivierbar.

Ein weiteres Problem bei Oberflächenwassereinflüssen stellen Parasiten, wie Chryptosporidien und Giardia dar, die sich weitgehend resistent gegenüber den gängigen Entkeimungsverfahren zeigen. Bei der Gewinnung von Trinkwasser wird in der Regel auf Grund-, Quell- oder auch Oberflächenwasser zurückgegriffen.

Während Grundwasser in den meisten Fällen unauffällig ist, neigen Quell- und Oberflächenwasser bei zu geringer Überdeckung witterungsbedingt zu partikulären Verunreinigungen. Ist neben der Trübung des Wassers eine Verunreinigung durch Mikroorganismen nachweisbar (Einschlüsse von Viren und Bakterien in den Schmutzpartikeln), muss die Trübung reduziert (Trübungsentfernung) und mit Hilfe geeigneter Verfahren entkeimt werden.

ASANA®-Kompaktfiltrationsanlagen verfügen über einen einfachen Aufbau und eignen sich auf Grund ihrer leichten Handhabung besonders für kleine und mittlere Wasserversorger. Mittels eines Feinfilters wird das Rohwasser zunächst von gröberen Partikeln befreit. Ein nachgeschalteter 1 Micron-Absolutfilter reduziert die Trübung und stellt sicher, dass Bakterienagglomerate sowie Parasiten wirksam zurückgehalten werden. Das von Trübstoffen gereinigte Wasser kann in einem weiteren Schritt nunmehr verlässlich mittels UV-Entkeimung behandelt werden.

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Aug 14

Keimfreiheit ist eine Grundanforderung an Trinkwasser, das Lebensmittel Nummer eins. Auch für viele Prozesse in der Medizin, Pharmazie und Technik benötigt man keimfreies oder zumindest keimarmes Wasser. Im Gegensatz zur Entkeimung ist die Desinfektion lediglich das Abtöten oder Inaktivieren von Erregern übertragbarer Krankheiten, nicht aber aller Keime.

Um Wasser zu entkeimen, kommen in der Regel drei Verfahren zum Einsatz:

-    Ozonierung,
-    Chlorierung und
-    UV-Bestrahlung.

Sowohl das Infektionsschutzgesetz (hier§ 37) als auch die Trinkwasserverordnung fordern die Freiheit des Trinkwassers von Keimen (§ 6). Eine Liste der zugelassenen Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren veröffentlicht immer aktuell das Umweltbundesamt.

Vorteil UV-Entkeimung
Insbesondere die sogenannte UV-Entkeimung sorgt für mikrobiologisch sicheres Trink- und Prozesswasser und ist zudem ein umweltfreundliches Verfahren ohne Chemikalien. Ultraviolette Strahlung ist hochwirksam gegen pathogene Viren, Bakterien und Einzeller ist. Auch bei der Abwasserreinigung kommt die UV-Bestrahlung als “natürliches” Verfahren zum Einsatz.

UV-Entkeimung von ASANA

Eine UV-Entkeimung vom Umkehrosmose-Spezialisten ASANA

Durch den Einsatz von umweltfreundlichem UV-Licht lassen sich mikrobiologische Inaktivierungsraten von 99 Prozent und höher erreichen. Durch die UV-Bestrahlung wird das Wasser  sicher und hygienisch – ganz ohne Rückstände chemischer Mittel wie Chlor. Die Installation von UV-Anlagen ist einfach durchzuführen, technisch aber hoch effizient. Zum Betrieb wird lediglich Strom benötigt.

Der Umkehrosmose-Spezialist ASANA RO-Wasserbehandlung bietet hier Systemlösungen, die in vielen Anlagen erfolgreich im Einsatz sind. Von kompletten Umkehrosmoseanlagen mit integrierter UV-Entkeimung über Ultrafiltrationsanlagen bis hin zur UV-Entkeimung.

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Jul 18

Anlage zur Ultrafiltration von ASANADie innovative Ultrafiltrations-technologie kommt heute vielfach bei der Aufbereitung von Trink-, Prozess-, Meer- und Abwasser zum Einsatz. Mit modernen Anlagen können auch ländliche Gebiete oder Armenvierteln der Megastädte Afrikas, Asiens und Lateinamerikas mit sauberen Trinkwasser versorgt werden. Denn meist wird dort noch mit überholten Technologien wie der Sandfiltration das Wasser aufbereitet

Viel besser sind hier modernste Membranen. Sie haben so winzige Poren, dass sie zwar Wassermoleküle gerade noch so  durchlassen. Schmutz und Schwebstoffe werden wie bei den Sandfiltern zurückgehalten, zusätzlich aber auch Bakterien und Viren. Eine Nachbehandlung mit Ozon und Aktivkohle ist nicht notwendig.Weitere Vorteile: die gleichbleibende Qualität des aufbereiteten Wassers unabhängig vom Verschmutzungsgrad des Zulaufwassers und die einfache und sichere Handhabung und Durchführung. Fachpersonal ist nicht notwendig.

Interessant ist auch die Möglichkeit, sehr kompakte Anlagen zu bauen. Denn bisher verzichten Wasserwerke in der Regel darauf und setzen auf  Mehrschichtfiltration, Aktivkohle, Ozon- und UV-Behandlung. Wenn aber die Grundstücke knapp werden, ist die Ultrafiltration eine echte Alternative.

Zudem ist die Ultrafiltration eine effektive Ergänzung zu anderen Aufbereitungsverfahren. Sie werden überall dort eingesetzt, wo zur Trink- und Brauchwassergewinnung auf trübstoffhaltiges und/oder mikrobiologisch unsicheres Rohwasser zurückgegriffen werden muss.

Weitere Informationen: ASANA RO-Wasserbehandlung, Inge Watertechnologies AG

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Jul 01

Jean-Antoine Nollet

Bereits vor 200 Jahren wurde die überraschende Eigenschaft einer halbdurchlässigen Membran entdeckt. Der Franzose Jean-Antoine Nollet (*19.11.1700, † 24.4.1770) – er gilt als Entdecker der Osmose -  experimentierte 1748 mit einer Schweinsblase als Trennmedium zwischen Wasser und Wein und beobachtete dabei, wie sich die Blase unter dem Ausgleich des osmotischen Drucks langsam aufblähte und schließlich platzte.  Er zeigte damit die Eigenart von Membranen im Gesamtsystem: bei zwei unterschiedlichen Komponenten ist er nur für den Stoff durchlässig,  der eine höhere chemische Dichte hat.

Ehe man aber Membrane im großen Stil einsetzen konnte, vergingen noch mehr als 100 Jahre. Erst mit der Herstellung künstlicher Membrane (die deutlich zuverlässiger als organische Membrane sind) von Moritz Traube im Jahre 1864 ließ sich das Verfahren wissenschaftlich erklären und damit auch nachvollziehen. Es vergingen jedoch noch weitere 100 Jahre bevor die Herstellung von synthetischen Membranen auf dem Niveau war, dass das Verfahren auch auf industriell genutzt werden konnte. Ein großer Erfolg war 1945 die erste künstliche Niere von Willem Kolff, die ein Menschenleben rettete.

In den nächsten Teilen unserer Serie berichten wir über die Umkehrosmose und den industriellen Erfolg.

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Mai 27

Köhler PappenWie dies gelingen kann, zeigt die Albert Köhler GmbH & Co. KG in Gengenbach (Baden-Württemberg).  Um das Abwasser aus der Papierproduk­tion so aufzubereiten, dass es in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden kann, wurde ein Membran-Bioreaktor (MBR) mit einer Umkehrosmose-Anlage installiert. Der MBR kombiniert das konven­tionelle Belebungsverfahren mit Ultrafiltration und erzeugt feststofffreies, biologisch gereinigtes Wasser. 90 % des Abwassers konnten so wieder dem Produktionskreislauf zugeführt werden.  Asien und Nordamerika waren Vorreiter auf dem Gebiet der Membran-Bioreaktoren. 2006 hat Europa mit dem  EU-Forschungsprojekt “Accelerate Membrane Development for Urban Sewage Purification” (AMEDEUS) unter Beteiligung der TU Berlin zur Aufholjagd geblasen. Mit Erfolg wie man sieht.

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Mai 22

Sickerwasserreinigungsanlage Gelnhausen-Hailer

Sickerwasser in Deponien enthält gelöste Schadstoffe aus den abgelagerten Abfällen. Es entsteht durch das Eindringen von Niederschlagswassers an den offenen Stellen der Deponie, aber auch durch biochemische Prozesse im Deponiekörper. Dieses Sickerwasser muss kontrolliert abgeleitet werden, da es sonst zu einem Sickerwasserstau und zu einem gefährlichen hydrostatischen Druck in der Deponie kommen würde, der die Oberflächenabdichtung bzw. die Deponie von innen her zerreißen würde.  Das Sickerwasser selbst hat einen sehr hohen Salzgehalt (deutlich über dem von Meerwasser) und Spuren von organischen Verbindungen. Deswegen muss das Sickerwasser vor Einleitung in Fließgewässer oder Kläranlagen behandelt werden.

Umkehrosmoseanlagen sind eine sehr gute Alternative, um die Salzkonzentration zu reduzieren. Während bei biologischen Kläranlagen, die häufig bei der Sickerwasserreinigung zum Einsatz kommen, die Zunahme der Salzkonzentration im Laufe der Zeit problematisch ist, spielt das bei der Umkehrosmose keine Rolle. Das Wasser muss hier nicht verdünnt werden, bevor es gereinigt werden kann. Ein Vorteil, spart es doch Ressourcen. Zudem ist auch die Reinigungsleistung höher. Durch die Umkehrosmose wird der größte Teil der gelösten Salze aus dem behandelten Wasser entfernt. In den konventionellen biologischen Kläranlagen wird dagegen die Salzfracht nicht nennenswert reduziert, sondern lediglich umgerührt.

Der Main-Kinzig-Kreis, Eigenbetrieb Abfallwirtschaft, hat dies in seinen Deponien Gelnhausen-Hailer und Schlüchtern-Hohenzell erfolgreich umgesetzt. Mehr zu Anlagen, Details und Verfahrensprozesse, können Sie hier nachlesen.

Eine weitere Anwendung finden Sie beim Zweckverband Abfallwirtschaft in Westsachsen.

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Mai 10

Wer kennt es nicht – das Magazin FOCUS. Aber nicht nur als Nachrichtenmagazin genießt es Ansehen, auch im Bereich Schule & Bildung bleibt FOCUS seinem Stil treu: Informationen so aufzubereiten, dass sie einfach und schnell erfasst werden können.

Einmal mehr zeigt sich das beim Thema Meerwasserentsalzung und der Osmose bzw. Umkehrosmose. So einfach kann Technik sein. Und es zeigt sich, dass die Umkehrsosmose eine Technik mit großer Zukunft ist, die in vielen Bereichen gut eingesetzt werden kann.

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Mai 01

Norwegen hat großen Energiehunger – pro Kopf verbrauchen die Norweger weltweit am meisten Strom! Woher soll der Strom aber kommen? Die Idee: ein Osmosekraftwerk. Dabei wird aus dem unterschiedlichen Salzgehalt von Meerwasser und Flußwasser Energie gewonnen. Beide Flüssigkeiten werden durch eine Membran getrennt. Das Meerwasser dringt druch die Membran, um den unterschiedlichen Salzgehalt auszugleichen. Dieser osmotische Druck treibt eine Trubine an. Die Entwickler in Norwegen haben ausgrechnet, dass die Hälfte des europäischen Stroms über diesen Weg gewonnen werden könnte. Nimmt man alle Flüsse der Welt zusammen, könnte 1600 Terrawatt-Stunden Energie pro Jahr gewinnen, so Stein Erik Skilhagen, der Projektleiter des Osmosekraftwerks in Norwegen. Der Film über die Pilotanlage in Norwegen jetzt auf YouTube. Vielleicht die neue Energiequelle der Zukunft!

Hier der Film: http://www.youtube.com/watch?v=ZLuG-PDmYJY&feature=player_detailpage

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Okt 22

Stillen Sie Ihren Wissensdurst. Unter diesem Motto veranstaltet “The Boston Consulting Group” in München ein Strategieevent für Naturwissenschaftler – vom 2. bis 3. Dezember 2010 dreht alles um Wasser! Wie es sich vom Allgemeingut zum differenzierten Markenprodukt gewandelt hat, welche Herausforderungen etwa auf Mineralwasser-Produzenten warten und mit welchen Strategien sie die Zukunft erfolgreich bewältigen können. Eine spannende Aufgabe. Spannend auch wie sich Restaurants, Hotels und Gastronomiebetriebe der Herausforderung stellen, mit intelligenter Wasseraufbereitung Kosten sparen zu können. Hier helfen Umkehrosmose-Anlagen – sie sorgen für sauberes und kalkfreies Wasser (so werden die Eiswürfel glasklar), weniger Wartungschemikalien und eine deutlich längere Lebensdauer von Verdampfereinheiten etwa von Kaffeemaschinen oder Kombidämpfern. Ganz nebenbei entwickelt sich das Aroma intensiver, wird der Geschmack der Speisen verbessert, können Gastronomen Getränkepulver einsparen. Viele Vorteile, die die Technik der Umkehrosmose bietet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Eine perfekte Ergänzung ist das Zero Water System. Während die Umkehrosmose-Anlage Stadtwasser zu Reinwasser für Kaffeemaschinen, Geschirrspüler oder Eiswürfelmaschinen aufbereitet, wird das anfallende Konzentrat mit dem Wasser aus z. B.  Rückkühlsystemen in einem Speicher gesammelt. Ins Netz eingespeist, kann dieses sogenannte Grauwasser für unterschiedlichste Anwendungen eingesetzt werden. So können Wasserverbrauch und Betriebskosten auf einfache Art weiter gesenkt werden.

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